noxus deutschland Wirtschaftsnetz e.V.

§ 1 Ziel und Zweck des Vereins

(1) Der Verein ist ein Wirtschaftsnetzwerk, das Personen und Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und dem gesamten öffentlichen Leben verbindet. Sein Zweck liegt darin, lösungsorientierte Ansätze zur Schaffung neuer Vertriebswege zu finden und gemeinsam herauszuarbeiten. Der Verein verfolgt das Ziel, neue beständige Wirtschafts- und Vertriebsysteme zu entwerfen und diese nach innen und nach außen zu vertreten und zu leben.
(2) Der Verein unterstützt und betreibt zudem soziale Projekte. Deshalb unterstützt der Verein alle Bestrebungen, die der Erfüllung der hiermit verbundenen Ziele dienen.
(3) Der Verein tritt aktiv für die nationalen und internationalen Ziele der Global Marshall Plan Initiative ein. Er trägt mit seinen Aktivitäten nach innen und nach außen zur Verwirklichung einer ökosozialen Marktwirtschaft bei.
(4) Der Erfüllung des Satzungszwecks dienen insbesondere:

  1. Durchführung von Veranstaltungen (Wirtschaftstreffen, Events) zur Förderung von Kontakten sowie zum Erfahrungsaustausch,
  2. Durchführung von Coaching-Maßnahmen, bei denen sich jeweils bis zu 10 Unternehmer zu ideellen Einheiten (UnternehmerRat) zusammenschließen,
  3. aktive Betreuung des jeweiligen UnternehmerRates durch WirtschaftsCoaches, um neue Vertriebswege und Aufträge zu generieren,
  4. Beachtung und Förderung der ethischen Grundsätze des Vereins gemäß § 3 dieser Satzung,
  5. Einrichtung einer Geschäftsstelle des Vereins,
  6. Einrichtung und Unterhaltung von rechtlich unselbständigen örtlichen und sachlichen Untergliederungen des Vereins, z.B. Landesverbänden
  7.  Das Betreiben und das Fördern von sozialen Projekten.

§ 2 Name, Sitz und Geschäftsjahr des Vereins

(1) Der Verein führt den Namen „noxus deutschland Wirtschaftsnetz e.V.“.
(2) Sitz des Vereins ist Erfurt.
(3) Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
(4) Der Verein umfasst das Gebiet der Bundesrepublik Deutschland sowie sämtlicher Zielgebiete der Wirtschaftsaktivitäten der Mitglieder.

§ 3 Ethische Grundsätze des Vereins

(1) Die Organe und die Mitglieder des Vereins sind verpflichtet, sich unter dem Leitmotiv „socius permoveo – gemeinsam bewegen“ den ethischen Grundsätzen des Vereins zu unterwerfen, diese zu befolgen und aktiv nach innen und außen zu vertreten.
(2) Die ethischen Grundsätze des Vereins sind:

  • Gebundensein an das „Gentlemen`s Agreement“,
  • Ehre als Fundament der Ehrlichkeit,
  • Bescheidenheit als Fundament für soziales Engagement,
  • Vertrauen in das Miteinander,
  • Dank oder auch Dankbarkeit,
  • Respektiere, was geschaffen wurde!

§ 4 Mitgliedschaft

(1) Mitglied kann jede natürliche oder juristische Person werden, die Interesse an der Verwirklichung der Vereinszwecke hat. Juristische Personen müssen in dem Verein einen Vertreter benennen, der in ihrem Namen verbindliche Entscheidungen treffen kann.
(2) Der Aufnahmeantrag ist schriftlich beim Verein einzureichen. Über die Aufnahme in den Verein entscheidet der Bundesvorstand. Die Entscheidung über den Aufnahmeantrag ist schriftlich mitzuteilen.
(3) Die Mitgliedschaft hat eine Mindestlaufzeit von 12 Monaten. Wird die Mitgliedschaft nicht mindestens 3 Monate vor Ablauf der Mindestlaufzeit gekündigt, verlängert sich deren Laufzeit um weitere 12 Monate. Danach ist die Kündigung ebenfalls mit einer Frist von 3 Monaten zum Ende der Laufzeit möglich. Die Mitgliedschaft endet im Übrigen:

  1. durch Tod bzw. bei juristischen Personen durch Erlöschen
  2. durch förmliche Ausschließung, die nur durch Beschluss der Mitgliederversammlung erfolgen kann (Abs. 4)
  3. durch Ausschließung, die durch Bundesvorstandsbeschluss erfolgen kann, wenn für drei aufeinander folgende Monate die Beiträge nicht entrichtet wurden. Ein solcher Ausschluss setzt mindestens zwei Mahnungen pro fälliger Beitragsrate voraus, wobei die erste Mahnung frühestens einen Monat nach Beitragsfälligkeit und die zweite Mahnung frühestens zwei Monate nach Beitragsfälligkeit per Einschreiben mit Rückschein erfolgen muss. In der zweiten Mahnung für den Beitrag des dritten Monats ist auf den möglichen Ausschluss hinzuweisen.

(4) Die Mitgliederversammlung kann die Ausschließung mit einer Mehrheit von ¾ der erschienenen Mitglieder aussprechen, wenn das Mitglied gegen die Interessen des Vereins in erheblichem Maße oder nachhaltig verstoßen hat. Bei nachhaltigen Verstößen ist eine Ausschließung in der Regel nur nach vorheriger fruchtloser Abmahnung möglich.
(5) Der Bundesvorstand setzt das betroffene Mitglied durch Einschreiben mit Rückschein von der Ausschließungsentscheidung in Kenntnis. Der Ausgeschlossene muss gegen die Ausschließungsentscheidung innerhalb von zwei Monaten vorgehen, ansonsten gilt die Mitgliedschaft als beendet. Ein rechtzeitig eingelegtes Rechtsmittel hat aufschiebende Wirkung.
(6) Natürliche oder juristische Personen, die keine eigenwirtschaftlichen Interessen verfolgen, können eine besondere Mitgliedschaft für soziale Zwecke erwerben. Diese Mitgliedschaft dient ausschließlich der Förderung der sozialen Projekte des Vereins.
(7) Natürliche Personen, die sich um den Verein und seine Ziele besonders verdient gemacht haben, können zu Ehrenmitgliedern des Vereins ernannt werden. Die Berufung zum Ehrenmitglied erfolgt durch den Bundesvorstand.

§ 5 Struktur des Vereins

(1) Der Verein gliedert sich in örtliche und sachliche Organisationseinheiten. Sie sind rechtlich unselbständige organisatorische Untergliederungen des Vereins, die durch Beschluss des Bundesvorstandes begründet, verändert und aufgelöst werden können. Der Bundesgeschäftsführer hat ein Vorschlagsrecht.
(2) Örtliche Untergliederungen sind

  1. a) die Landesverbände,
  2. b) die Regionalverbände,
  3. c) die Kreisverbände.

(3) Sachliche Untergliederungen sind

  1. a) der ExpertenRat,
  2. b) der WirtschaftsSenat,
  3. c) die UnternehmerRäte,

Die Organisation von sachlichen Organisationseinheiten obliegt dem Bundesgeschäftsführer. Auf Vorschlag des Bundesgeschäftsführers kann der Bundesvorstand einzelne sachliche Organisationseinheiten begründen und ihnen Geschäftsordnungen geben.

§ 6 Landesverbände

(1) Ein Landesverband ist eine vom Bundesvorstand begründete, rechtlich unselbständige organisatorische Untergliederung des Vereins für die Mitglieder in einem oder mehreren Bundesländern.
(2) Mehrere Landesverbände können durch Beschluss des Bundesvorstandes zu einem Landesverband unter einer besonderen territorialen Bezeichnung zusammengeschlossen werden.
(3) Landesverbände und deren Untergliederungen können sich nach Maßgabe dieser Satzung Organisationsstatuten geben. Diese bedürfen der Zustimmung des Bundesvorstandes. Sie sollen die Mitwirkung der Mitglieder im regionalen Bezug und an den diesbezüglichen Entscheidungen im Verein sicherstellen.

§ 7 Regional- und Kreisverbände

Ein Kreisverband ist eine vom Verein begründete, rechtlich unselbständige organisatorische Untergliederung des Landesverbandes für die Mitglieder in einem oder mehreren Landkreisen oder kreisfreien Gebieten. Mehrere Kreisverbände können durch den Bundesvorstand zu einem Organisationsverbund unter einer besonderen Bezeichnung zusammengeschlossen werden (Regionalverbände). Im Übrigen gelten die Bestimmungen des § 6 entsprechend.

§ 8 Vereinsarbeit auf Landes- und Kreisebene

Die laufende Vereinsarbeit auf Landes- bzw. Kreisebene wird von den Landesgeschäftsführern beziehungsweise den Leitern auf Kreisebene wahrgenommen. Die Berufung der Landesgeschäftsführer erfolgt durch den Bundesgeschäftsführer und bedarf der Genehmigung durch den Bundesvorstand. Die Leiter auf Kreisebene werden durch den Bundesgeschäftsführer in Abstimmung mit der jeweiligen Landesgeschäftsführung berufen.

§ 9 Sachliche Untergliederungen

(1) Der ExpertenRat berät den Bundesvorstand in allen den Verein betreffenden Fragen. In den ExpertenRat des Vereins können Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft/Lehre, Kultur, Medien, Sport und dem Bereich Soziales berufen werden. Die Berufung erfolgt durch den Bundesvorstand auf Vorschlag des Bundesgeschäftsführers, eines Landesgeschäftsführers oder eines Mitglieds des Bundesvorstands.
(2) Die UnternehmerRäte stellen ideelle Einheiten dar, die aus bis zu 10 Unternehmern gebildet werden und von Wirtschaftscoaches betreut werden. Die Wirtschaftscoaches führen in den jeweiligen Unternehmerräten Coaching-Maßnahmen durch (§ 1 Abs. 2 Ziff. 2 und 3). Die Wirtschaftscoaches werden vom Bundesvorstand beauftragt.
(3) Der WirtschaftsSenat ist ein Gremium regional und überregional bekannter und erfolgreicher Unternehmerpersönlichkeiten. Er hat die Aufgabe, den Vorstand zu beraten, in der Öffentlichkeit sowie gegenüber den politischen Entscheidungsträgern für die Ziele und Zwecke des Vereins einzutreten und somit zu einem positiven Erscheinungsbild des Vereins beizutragen. Die Mitglieder des WirtschaftsSenats sollen eine Vorbildfunktion für die Mitglieder des Vereins wahrnehmen und diesen – soweit erforderlich – mit Rat und Tat zur Seite stehen. Die Mitglieder des WirtschaftsSenats werden vom Bundesvorstand auf Vorschlag des Bundesgeschäftsführers, eines Landesgeschäftsführers oder eines Mitglieds des Bundesvorstands berufen.

§ 10 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung, der Bundesvorstand, der Bundesgeschäftsführer und die Landesgeschäftsführer.

§ 11 Mitgliederversammlung

(1) Die ordentliche Mitgliederversammlung ist jährlich möglichst im ersten Kalendervierteljahr abzuhalten. Der Bundesvorstand beruft die Mitgliederversammlung in Textform ein unter Angabe von Ort und Datum sowie der Tagesordnung. Jedes Vereinsmitglied kann bis spätestens eine Woche vor der Versammlung die Ergänzung der Tagesordnung schriftlich beantragen. Die Entscheidung über die Ergänzung der Tagesordnung liegt im Ermessen des Bundesvorstandes. Der Bundesvorstand ist zur Ergänzung verpflichtet, wenn mehr als 1/10 der Mitglieder die Ergänzung beantragt. Die Ergänzung der Tagesordnung ist zu Beginn der Versammlung mitzuteilen. Ergänzungswünsche, die erst später beim Bundesvorstand eingehen, sind nur zu berücksichtigen, wenn die Mehrheit der erschienenen Mitglieder die Behandlung wünscht.
(2) Die Mitgliederversammlung hat insbesondere folgende Aufgaben:

  1. die Bestellung, Entlastung und Abberufung von Bundesvorstandsmitgliedern;
  2. die Ausschließung eines Mitglieds, sofern diese nicht durch Bundesvorstandsbeschluss erfolgt;
  3. Satzungsänderungen;
  4. die Auflösung des Vereins;
  5. die Beschlussfassung über die Verschmelzung mit anderen Vereinen;
  6. die Beschlussfassung über alle übrigen ihr nach der Satzung zugewiesenen Aufgaben.

(3) Versammlungsleiter ist der Präsident, bei seiner Verhinderung der Vizepräsident. Die Versammlung ist nicht öffentlich. Vorbehaltlich gegenteiliger Entscheidungen der Versammlung kann der Versammlungsleiter Gäste zulassen.
(4) Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens 1/3 aller Vereinsmitglieder anwesend ist. Wird die erforderliche Teilnehmerzahl nicht erreicht, ist die Mitgliederversammlung unter Beachtung der für die Einberufung geltenden Bestimmungen erneut einzuberufen. Diese erneute Versammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Auf diese Rechtsfolge ist in der erneuten Einberufung hinzuweisen.
(5) Jedes Vereinsmitglied hat in der Mitgliederversammlung eine Stimme. Das Stimmrecht ist nicht übertragbar.
(6) Beschlüsse werden grundsätzlich mit der Mehrheit der anwesenden Mitglieder gefasst. Satzungsändernde Beschlüsse, Beschlüsse über die Änderung des Vereinszwecks oder eine Verschmelzung und der Auflösungsbeschluss bedürfen einer Mehrheit von 3/4 der erschienenen Mitglieder. Stimmenthaltungen gelten als ungültige Stimmen. Die Abstimmung erfolgt grundsätzlich durch Handzeichen. Wahlen werden allerdings schriftlich durch Stimmzettel durchgeführt, es sei denn, alle Versammlungsteilnehmer sind mit der Entscheidung durch Handzeichen einverstanden.
(7) Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift anzufertigen, die von einem vom Versammlungsleiter zu bestimmenden Protokollführer zu unterzeichnen ist. In die Niederschrift sind die für die Beurteilung der Gültigkeit der Beschlüsse wesentlichen Informationen (Zahl der erschienenen Mitglieder, Tagesordnungspunkte, Abstimmungsergebnisse, Beschlusstext) aufzunehmen.
(8) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn das Interesse des Vereins dies erfordert oder wenn mindestens 20 % der Mitglieder dies unter Angabe des Grundes und des Zwecks schriftlich gegenüber dem Bundesvorstand verlangen. Im Übrigen gelten die Regelungen über die ordentliche Mitgliederversammlung entsprechend.

§ 12 Bundesvorstand

(1) Der Bundesvorstand besteht aus dem Präsidenten, drei Vizepräsidenten und bis zu fünf weiteren natürlichen Personen. Zum Bundesvorstand dürfen nur Vereinsmitglieder bzw. Vertreter juristischer Personen gemäß § 4 Abs. 1 Satz 2 bestellt werden.
(2) Der Verein wird durch zwei Mitglieder des Bundesvorstands, darunter der Präsident oder ein Vizepräsident, vertreten.
(3) Der Bundesvorstand ist zuständig für:

  1. die Leitung des Vereines sowie seine gerichtliche und außergerichtliche Vertretung;
  2. Aufstellung eines Einnahme- und Ausgabeplanes;
  3. Beschlussfassung über die Aufnahme von Mitgliedern und den Ausschluss nach § 4 Abs. 3 Nr. 3;
  4. Vorbereitung und Leitung der Mitgliederversammlung;
  5. die Beschlussfassung über alle übrigen ihr nach der Satzung zugewiesenen Aufgaben.

(4) Der erste Bundesvorstand besteht aus den Gründungsmitgliedern des Vereins. Die weiteren Bundesvorstandsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung gewählt. Der Bundesvorstand wird auf unbestimmte Zeit gewählt. Ein Bundesvorstandsmitglied kann nur aus wichtigem Grunde abberufen werden. Endet das Amt eines Bundesvorstandsmitglieds, wählt die Mitgliederversammlung einen Nachfolger. Der Bundesvorstand bestimmt aus seiner Mitte den Präsidenten und die Vizepräsidenten.
(5) Der Bundesvorstand entscheidet durch Beschluss in Sitzungen, die mindestens zweimal pro Jahr stattfinden. Der Bundesvorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens drei Bundesvorstandsmitglieder anwesend sind. Beschlüsse werden mit der Mehrheit der anwesenden Mitglieder gefasst. Außerhalb von Sitzungen können Beschlüsse im schriftlichen Umlaufverfahren gefasst werden, wenn alle Bundesvorstandsmitglieder dieser Art der Beschlussfassung zustimmen.

§ 13 Bundesgeschäftsführer, Landesgeschäftsführer

(1) Der Bundesgeschäftsführer wird vom Bundesvorstand auf unbestimmte Zeit bestellt. Der Bundesgeschäftsführer kann gleichzeitig Mitglied des Bundesvorstands sein.
(2) Dem Bundesgeschäftsführer obliegen die Aufgaben der laufenden Verwaltung und der Vereinsarbeit. Dies gilt auch im Bezug auf die unselbständigen Untergliederungen (sachliche und örtliche Untergliederungen). Er stellt die Zusammenarbeit mit den Landesgeschäftsführern sicher und achtet auf die Einhaltung der übernommenen vertraglichen Verpflichtungen. Er schließt die Verträge, die zur Aufgabenerfüllung erforderlich sind.
(3) Soweit der Bundesgeschäftsführer nicht gleichzeitig Mitglied des Bundesvorstands ist, nimmt er beratend an den Sitzungen des Bundesvorstandes teil, es sei denn, der Bundesvorstand beschließt im Einzelfall etwas anderes.
(4) Der Bundesgeschäftsführer ist besonderer Vertreter gemäß § 30 BGB. Die Vertretungsbefugnisse des Bundesgeschäftsführers sind auf die Geschäfte der laufenden Verwaltung und Vereinsarbeit beschränkt. Im Rahmen seiner Bestellung und Vertretungsbefugnis als besonderer Vertreter gemäß § 30 BGB vertritt der Bundesgeschäftsführer den Verein gerichtlich und außergerichtlich gemeinsam mit einem Mitglied des Bundesvorstandes.
(5) Für die Landesgeschäftsführer gelten die vorstehenden Bestimmungen entsprechend. Ihre Befugnisse beschränken sich jedoch auf ihren jeweiligen örtlichen Zuständigkeitsbereich bzw. Landesverband.

§ 14 Töchter, Beteiligungen und Einrichtungen des Vereins

Der Verein kann juristische Personen oder Personenvereinigungen gründen oder sich daran beteiligen, soweit dies der Erfüllung der Vereinszwecke und der Erreichung der Vereinsziele dient. Sie müssen jederzeit hinsichtlich ihres Gegenstandes und in ihrem Geschäftsgebaren den satzungsgemäßen Zwecken und Zielen des Vereins entsprechen. Sie haben ihre Organe und Mitarbeiter auf die ethischen Grundsätze des Vereins zu verpflichten.

§ 15 Beitragsordnung

Der Bundesvorstand beschließt die Beitragsordnung und regelt die Einzelheiten des Beitragsverfahrens. Die Beitragserhebung obliegt dem Bundesgeschäftsführer.

§ 16 Auflösung des Vereins

(1) Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung beschlossen werden.
(2) Sofern die Mitgliederversammlung nichts anders bestimmt, sind der Präsident und der Vizepräsident die Liquidatoren.
(3) Nach der Auflösung oder dem Wegfall des bisherigen Vereinszwecks hat die Mitgliederversammlung über die Verwendung des Vereinsvermögens zu beschließen.